Es ist soweit,
ich bin wieder zuhause, Freunde!
Naja, ich bin ja inzwischen vielerorts zuhause, aber momentan bin ich in Bad Rothenfelde, meinem ersten und richtigen Zuhause.
Die Zeit in Spanien war richtig schön und seit Samstag, wo ich wiedergekommen bin, vermisse ich auch schon so einiges am Leben in Galiza. Ich habe viele Freunde gewonnen und wertvolle Erfahrungen fürs Leben gesammelt, neue Grenzen kennengelernt und neue Dinge gelernt. Ein voller Erfolg, denn ich habe sogar alle Kurse richtig gut bestanden und keine Note schlechter als eine 3. Soll heißen, ich habe zweimal eine 9 (sehr gut), zweimal eine 7,5/7,8 (befriedigend – gut) und eine 8 (gut) erzielen können und bin sehr stolz darauf, denn immerhin war alles (!) auf Spanisch.
Die allerletzten Tage waren wirklich sehr schön, ich habe noch viel erlebt und viele Sachen mitgemacht.
Zum einen waren wir nochmal in den Thermen mit ein paar Leuten, außerdem standen noch einige Parties an und am Donnerstag, also heute vor einer Woche, waren wir in Verín zum Karneval. Dort war Comadres, ein Fest ähnlich wie Weiberfastnacht, allerdings sind Männer unter einer Bedingung zugelassen: als Frauen verkleidet.
Also haben wir uns einen Bus gemietet mit 20 Leuten, die Männer alle aussehend wie Transen und Schicksen und dann ging sie ab, die Luzi. Das war ein herrlicher Spaß, zwei Fotos von uns Jungs als Frauen verkleidet gibts auch auf der Fotoseite.
Den Freitag bin ich dann mit Bus um 4 Uhr nachmittags, nach 4 Std. Schlaf insgesamt, alleine nach Santiago de Compostela gefahren, denn ich hatte die Stadt immernoch nicht gesehen und es wurde Zeit, denn Samstag ging bereits mein Flieger gen Heimat (auch von Santiago aus).
In der Stadt war ich dann die ganze Zeit alleine unterwegs, hab in einem Hotel genächtigt und mir die Kathedrale und andere Sehenswürdigkeiten angeschaut.
Eine sehr schöne Stadt.
Es war keineswegs das letzte mal, dass ich in Galizien oder anderen Regionen von Spanien war, ich werde auf jedenfall zurückkehren, denn Ourense und Umgebung sind wirklich schöne Plätzchen zum Leben. Nur unter einer Bedingung könnt ich dort aber nochmal leben und zwar nicht als Erasmus-Teilnehmer, denn das Leben als Erasmus-Student ist zwar schön für 5-12 Monate, aber danach hat man wirklich genug. Mir hats schon nach 5 Monaten völlig gereicht – es war eine geniale Zeit, aber die war auch heftig und ist nicht als Lebenstil geeignet
.
Schön ist es aber dennoch auch wieder in Deutschland bei meinem Schatz, meiner Familie und meinen Freunden zu sein.
Das war jetzt wirklich der allerletzte Artikel und der stammt auch nicht mal mehr aus Spanien, also machts gut Leute und auf das wir uns baldigst wiedersehen!
LG euer Julian
P.S.: Vielen Dank fürs Lesen meines Blogs!

